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Allgemeine Geschäftsbedingungen
Die Bedingungen, die für unsere Leistungen und Verträge gelten.
Webstra Maximilian Metz & Michael Molata GbR
Fischerstraße 9
85737 Ismaning
Deutschland
Vertreten durch:
Maximilian Metz
Michael Molata
Telefon: +49 (89) 24414588
E-Mail: info@webstra.de
Umsatzsteuer-ID: DE331400381
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln die Zusammenarbeit zwischen der Webstra Maximilian Metz & Michael Molata GbR (im Folgenden „Webstra“) und ihren Kunden. Bei Fragen zu diesen AGB sprechen Sie uns gerne an.
§ 1 Geltungsbereich
1.1 Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen Webstra und dem Kunden, insbesondere über:
- Konzeption, Gestaltung und Entwicklung von Websites und Webanwendungen,
- Onlineshops und E-Commerce-Lösungen, insbesondere auf Basis von Shopify,
- Online-Marketing wie Suchmaschinenoptimierung (SEO), Suchmaschinenwerbung (SEA), Social Ads und Beratung,
- Gestaltung von Printmedien, deren Druck über externe Partner erfolgt,
- Betrieb, Hosting und technische Pflege im Rahmen von Tarifpaketen sowie
- das Bestellsystem GastroDelivery (ergänzend § 16).
1.2 Die AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, also natürlichen oder juristischen Personen oder rechtsfähigen Personengesellschaften, die bei Vertragsschluss in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handeln.
1.3 Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nur Vertragsbestandteil, wenn Webstra ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat. Individuelle Vereinbarungen, insbesondere im Angebot oder in der Auftragsbestätigung, haben Vorrang vor diesen AGB.
1.4 Für einzelne Produkte und Dienste von Webstra können ergänzende Bedingungen gelten, auf die im Angebot hingewiesen wird. Diese gehen den AGB vor.
1.5 Webstra kann diese AGB für laufende Verträge mit Wirkung für die Zukunft ändern, soweit die Änderung die vereinbarten Hauptleistungen und Preise nicht betrifft und für den Kunden zumutbar ist. Webstra teilt die Änderung mindestens sechs Wochen vor ihrem Inkrafttreten in Textform mit. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von sechs Wochen nach Zugang der Mitteilung, gilt die Änderung als genehmigt. Auf diese Folge weist Webstra in der Mitteilung ausdrücklich hin. Widerspricht der Kunde, gelten die bisherigen Bedingungen weiter.
§ 2 Vertragsschluss
2.1 Angebote von Webstra sind freibleibend und, soweit nicht anders angegeben, 14 Tage gültig.
2.2 Ein Vertrag kommt durch die Annahme des Angebots in Textform (zum Beispiel per E-Mail oder im Kundenportal) oder durch Unterzeichnung eines Vertrags, auch digital, zustande.
2.3 Art und Umfang der Leistungen ergeben sich aus dem Angebot bzw. der Auftragsbestätigung.
§ 3 Leistungen
3.1 Webstra erbringt die vereinbarten Leistungen sorgfältig nach dem allgemein anerkannten Stand der Technik.
3.2 Ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg, zum Beispiel Platzierungen in Suchmaschinen, Besucherzahlen, Anfragen oder Umsätze, ist nur geschuldet, wenn er ausdrücklich vereinbart ist.
3.3 Webstra darf zur Erfüllung des Vertrags qualifizierte Dritte, zum Beispiel freie Mitarbeiter, einsetzen. Webstra bleibt gegenüber dem Kunden für die Leistung verantwortlich.
3.4 Webstra darf für Texte, Bilder und Programmcode Werkzeuge mit künstlicher Intelligenz einsetzen und prüft die Ergebnisse. Der Kunde prüft Inhalte vor seiner Freigabe auf sachliche Richtigkeit. Für Inhalte, die mit Hilfe künstlicher Intelligenz entstanden sind, kann ein urheberrechtlicher Schutz nicht zugesichert werden.
3.5 Webstra setzt technische Anforderungen, etwa an Cookie-Einwilligung, Einbindung von Rechtstexten oder Barrierefreiheit, nach dem Stand bei Übergabe um. Eine Rechtsberatung ist damit nicht verbunden. Die Verantwortung für die rechtliche Zulässigkeit der Website und ihrer Inhalte, insbesondere für Impressum, Datenschutzerklärung, eigene AGB und Widerrufsbelehrung, liegt beim Kunden, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist.
§ 4 Mitwirkung des Kunden
4.1 Der Kunde stellt die für die Leistung benötigten Informationen, Inhalte, Zugänge und Freigaben rechtzeitig und in geeigneter Form zur Verfügung.
4.2 Verzögert sich ein Projekt, weil der Kunde nicht oder nicht rechtzeitig mitwirkt, verschieben sich vereinbarte Termine entsprechend. Dadurch entstehenden Mehraufwand kann Webstra nach Aufwand berechnen. Der Vergütungsanspruch bleibt unberührt.
4.3 Feedback, Änderungswünsche und Freigaben teilt der Kunde in Textform mit, zum Beispiel per E-Mail.
4.4 Der Kunde versichert, dass er an allen Inhalten, die er zur Verfügung stellt (zum Beispiel Texte, Bilder, Videos, Logos), die erforderlichen Rechte besitzt und diese Inhalte keine Rechte Dritter verletzen. Er stellt Webstra von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer solchen Rechtsverletzung beruhen, einschließlich angemessener Kosten der Rechtsverteidigung.
§ 5 Korrekturschleifen und Änderungswünsche
5.1 Im vereinbarten Preis sind zwei Korrekturschleifen je Projektphase (Design und Umsetzung) enthalten. Eine Korrekturschleife ist das gesammelte Feedback des Kunden in einer Nachricht.
5.2 Weitere Korrekturschleifen sowie Änderungen an bereits freigegebenen Ständen oder am vereinbarten Umfang berechnet Webstra nach Aufwand. Den Mehraufwand kündigt Webstra vorher an.
§ 6 Abnahme
6.1 Nach Fertigstellung teilt Webstra dem Kunden mit, dass die Leistung zur Abnahme bereitsteht. Der Kunde prüft die Leistung und erklärt innerhalb von 14 Tagen die Abnahme. Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.
6.2 Die Abnahme gilt als erteilt, wenn der Kunde die Leistung nicht innerhalb von 14 Tagen nach der Mitteilung unter Angabe mindestens eines wesentlichen Mangels verweigert. Auf diese Folge weist Webstra in der Mitteilung hin. Die Abnahme gilt außerdem als erteilt, sobald die Website oder der Onlineshop auf Wunsch des Kunden live geht oder der Kunde die Leistung produktiv nutzt.
6.3 In sich abgeschlossene Teilleistungen können gesondert abgenommen werden.
§ 7 Mängelrechte
7.1 Bei Mängeln leistet Webstra nach eigener Wahl Nacherfüllung durch Beseitigung des Mangels oder Neuherstellung.
7.2 Ansprüche wegen Mängeln verjähren zwölf Monate nach der Abnahme. Dies gilt nicht bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, arglistigem Verschweigen eines Mangels, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz. Insoweit gelten die gesetzlichen Fristen.
7.3 Kein Mangel liegt vor, wenn Fehler auf Änderungen des Kunden oder Dritter, auf Dienste Dritter oder auf Aktualisierungen von Browsern, Betriebssystemen oder Plattformen nach der Abnahme zurückgehen.
§ 8 Tarifpakete, Betrieb und Dienste Dritter
8.1 Der Inhalt eines Tarifpakets ergibt sich aus dem Angebot bzw. der Auftragsbestätigung. Webstra betreibt und pflegt die vereinbarten Systeme nach eigenem Ermessen so, dass sie technisch aktuell und lauffähig bleiben. Eine bestimmte Verfügbarkeit oder Reaktionszeit ist nur geschuldet, wenn sie ausdrücklich vereinbart ist. Für Ausfälle von Diensten Dritter, zum Beispiel Hosting-Anbieter, Shopify oder Zahlungsdienstleister, ist Webstra nicht verantwortlich. Notwendige Wartungsarbeiten führt Webstra möglichst zu nutzungsarmen Zeiten durch.
8.2 Webstra kann die technische Umsetzung eines Tarifpakets, zum Beispiel eingesetzte Anbieter oder Werkzeuge, anpassen, soweit die vereinbarten Funktionen erhalten bleiben und die Änderung für den Kunden zumutbar ist.
8.3 Soweit vereinbart, registriert Webstra Domains für den Kunden. Die Vergabe erfolgt durch die jeweilige Registrierungsstelle nach deren Bedingungen. Webstra übernimmt keine Gewähr, dass eine beantragte Domain zugeteilt wird oder frei von Rechten Dritter ist.
8.4 Kosten für Dienste Dritter, zum Beispiel das Shopify-Abonnement, Apps, Themes, Lizenzen, Schriften, Bildrechte und Werbebudgets, trägt der Kunde, soweit sie nicht ausdrücklich im Angebot enthalten sind. Für diese Dienste gelten die Bedingungen der jeweiligen Anbieter. Für deren Entscheidungen, etwa Kontosperrungen, Preis- oder Schnittstellenänderungen, ist Webstra nicht verantwortlich.
8.5 Werbekonten, zum Beispiel bei Google oder Meta, werden auf den Kunden angelegt bzw. gehören dem Kunden. Werbebudgets zahlt der Kunde direkt an die Plattform, soweit nichts anderes vereinbart ist. Sie sind nicht Teil der Vergütung von Webstra.
§ 9 Vergütung und Zahlung
9.1 Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
9.2 Einmalige Entgelte, zum Beispiel für Einrichtung und Erstellung, sind mit Vertragsabschluss fällig, soweit nichts anderes vereinbart ist.
9.3 Wiederkehrende Entgelte, zum Beispiel für Tarifpakete oder laufende Betreuung, werden ab der Auftragsvergabe im Voraus für den jeweiligen Abrechnungszeitraum berechnet, soweit im Angebot nichts anderes vereinbart ist (zum Beispiel Freimonate).
9.4 Webstra zieht Entgelte per SEPA-Lastschrift ein, auf Grundlage des Mandats, das der Kunde über das Kundenportal bzw. den Zahlungsdienstleister von Webstra erteilt. Webstra kündigt jeden Einzug spätestens zwei Tage vorher per E-Mail an und nennt dabei Betrag, Fälligkeitstag, Mandatsreferenz und Gläubiger-Identifikationsnummer. Im Kundenportal angebotene andere Zahlungsarten bleiben möglich.
9.5 Wird eine Lastschrift aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat, zurückgegeben, trägt der Kunde die dadurch entstehenden Bankgebühren in tatsächlicher Höhe.
9.6 Kommt der Kunde in Zahlungsverzug, kann Webstra weitere Leistungen zurückhalten oder nur gegen Vorauszahlung erbringen. Nach erfolgloser Mahnung mit angemessener Frist kann Webstra den Betrieb der Website vorübergehend einstellen. Webstra kündigt dies vorher an.
9.7 Webstra kann die Entgelte für Tarifpakete mit Wirkung für künftige Abrechnungszeiträume anpassen. Die Anpassung wird mindestens sechs Wochen vorher in Textform angekündigt. Der Kunde kann den Vertrag in diesem Fall zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Anpassung kündigen.
§ 10 Nutzungsrechte
10.1 Mit vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung erhält der Kunde an der für ihn erstellten Website bzw. dem Onlineshop (Design, Inhalte und individuell programmierter Code) ein zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht für eigene Zwecke. Bis zur vollständigen Bezahlung ist die Nutzung nur vorläufig und widerruflich gestattet.
10.2 Webstra setzt in Projekten eigene Bausteine ein, zum Beispiel Vorlagen, Module, Funktionen und Anpassungen des CMS. Der Kunde darf sie als Teil seiner Website nutzen. Eine Nutzung außerhalb der eigenen Website, die Weitergabe oder der Verkauf an Dritte sind nicht gestattet. Webstra darf diese Bausteine und das eigene Know-how auch für andere Projekte verwenden.
10.3 Inhalte, die der Kunde liefert (Texte, Bilder, Logos), seine Domain und seine Daten bleiben beim Kunden.
10.4 Der Betrieb der Website (Hosting, CMS, technische Pflege) ist Gegenstand des Tarifpakets. Das von Webstra eingerichtete und verwaltete Content-Management-System (CMS) einschließlich seiner Konfiguration, Inhaltsstrukturen und Erweiterungen ist Teil dieses Betriebs und nicht Gegenstand des Nutzungsrechts nach Ziffer 10.1. Möchte der Kunde zu einem anderen Anbieter wechseln, geht das CMS nicht mit über und muss durch ein anderes System ersetzt werden. Die Inhalte stellt Webstra dem Kunden auf Wunsch als Export zur Verfügung. Webstra unterstützt den Umzug, die Anbindung eines neuen Systems und die Übergabe gegen Vergütung nach Aufwand. Voraussetzung ist, dass alle fälligen Forderungen bezahlt sind.
10.5 Der Kunde räumt Webstra das Recht ein, die Projektergebnisse einschließlich Name, Logo und Link zur Website auch nach Vertragsende als Referenz in eigenen Marketing- und Vertriebsunterlagen zu nutzen, soweit nichts anderes vereinbart ist.
§ 11 Vertraulichkeit
11.1 Beide Seiten behandeln vertrauliche Informationen der jeweils anderen Seite, insbesondere Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse, Zugangsdaten und nicht öffentliche Zahlen, vertraulich. Diese Pflicht gilt auch nach Vertragsende.
11.2 Ausgenommen sind Informationen, die öffentlich bekannt sind oder aufgrund gesetzlicher Pflichten offengelegt werden müssen.
§ 12 Datenschutz und Auftragsverarbeitung
12.1 Webstra verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden, soweit dies zur Durchführung des Vertrags erforderlich ist (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Weitere Informationen enthält unsere Datenschutzerklärung.
12.2 Soweit Webstra im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, zum Beispiel beim Hosting, im CMS oder bei Formularen, schließen die Parteien einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Dieser geht diesen AGB vor.
12.3 Webstra darf Daten an Dritte weitergeben, soweit dies zur Vertragserfüllung erforderlich ist, zum Beispiel an Registrierungsstellen, Zahlungsdienstleister oder eingesetzte Dienstleister.
§ 13 Hosting und Inhalte nach dem Digital Services Act (DSA)
13.1 Soweit Webstra Inhalte des Kunden speichert, zum Beispiel Websites oder CMS-Daten, ist Webstra Hostingdiensteanbieter im Sinne des Digital Services Act (DSA).
13.2 Rechtswidrige Inhalte können über das Kontaktformular oder per E-Mail an info@webstra.de gemeldet werden. Nach Prüfung des Sachverhalts kann Webstra Inhalte sperren oder entfernen, wenn ein Verstoß vorliegt.
13.3 Für die bereitgestellten und veröffentlichten Inhalte ist allein der Kunde verantwortlich. Webstra trifft insoweit keine Prüfpflicht.
§ 14 Haftung
14.1 Webstra haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Rahmen einer übernommenen Garantie.
14.2 Bei leichter Fahrlässigkeit haftet Webstra nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, also einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
14.3 Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
14.4 Die vorstehenden Regelungen gelten auch für die persönliche Haftung der Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen von Webstra.
§ 15 Laufzeit und Kündigung
15.1 Verträge über Tarifpakete haben, soweit nichts anderes vereinbart ist, eine Mindestlaufzeit von zwölf Monaten ab Projektstart. Freimonate oder andere Vereinbarungen verschieben den Beginn der Laufzeit entsprechend.
15.2 Der Vertrag verlängert sich jeweils um die vereinbarte Laufzeit, wenn er nicht mit einer Frist von einem Monat zum Laufzeitende gekündigt wird. Die Kündigung erfolgt in Textform.
15.3 Einzelne Leistungen eines Pakets können nur gekündigt werden, wenn dies vereinbart ist. Andernfalls ist nur eine Kündigung des gesamten Vertrags möglich.
15.4 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund für Webstra liegt insbesondere vor, wenn der Kunde trotz Mahnung mit fälligen Zahlungen in Verzug ist oder gegen wesentliche Vertragspflichten verstößt.
15.5 Mit Vertragsende endet der Betrieb der Website durch Webstra. Auf Wunsch stellt Webstra die Inhalte als Export bereit und unterstützt den Umzug der Domain, sofern alle fälligen Forderungen bezahlt sind. Erteilt der Kunde trotz Hinweis von Webstra innerhalb von vier Wochen nach Vertragsende keine Weisung zur Domain, kann Webstra die Domain freigeben. Daten löscht Webstra frühestens 30 Tage nach Vertragsende, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen.
§ 16 GastroDelivery: Besondere Bestimmungen
16.1 GastroDelivery (gastrodelivery.de) ist eine Marke von Webstra und bietet Restaurants ein provisionsfreies Bestellsystem mit individueller Website und optional einem Kassensystem (POS).
16.2 Das monatliche Abonnement „Bestellsystem Advanced“ umfasst den Betrieb der Website und des Bestellsystems sowie die im Angebot genannten Leistungen. Es gelten eine Mindestlaufzeit von zwölf Monaten und eine Kündigungsfrist von einem Monat zum Laufzeitende. Ohne fristgerechte Kündigung verlängert sich das Abonnement um weitere zwölf Monate.
16.3 Zahlungen der Gäste werden über angebundene Zahlungsdienstleister abgewickelt, für die deren Bedingungen gelten. Für das Kassensystem gelten gegebenenfalls zusätzlich die Bedingungen des Geräte- bzw. Softwareanbieters.
16.4 Der Kunde ist für die Einhaltung lebensmittelrechtlicher Vorschriften, zum Beispiel die Angabe von Allergenen, und für die ordnungsgemäße Abwicklung der Bestellungen verantwortlich. Webstra stellt die technische Plattform bereit.
§ 17 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
17.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
17.2 Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand München. Webstra kann den Kunden auch an seinem allgemeinen Gerichtsstand verklagen.
§ 18 Verbraucherstreitbeilegung
Webstra ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
§ 19 Schlussbestimmungen
19.1 Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Textform, soweit nicht individuell etwas anderes vereinbart ist.
19.2 Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
19.3 Zentrale Kontaktstelle für Nutzer und Behörden nach dem Digital Services Act (Art. 11, 12 DSA):
- E-Mail: info@webstra.de
- Telefon: +49 (89) 24414588
- Kontaktformular: webstra.de/kontakt
Die Kontaktstelle ist auf Deutsch und Englisch erreichbar.
Stand: Oktober 2026


